Bürger helfen Bürgern

- Initiativen von den PRO-Stadt- und Bezirksbeiräten

Alfred Dagenbach, Ursula Dagenbach-Auchter und Heinz Schulz

abgesandt  am  11.12.2018

    Ihr Anliegen mitteilen

An die Stadtverwaltung Heilbronn

 

* 18.103 Behandlung in der Augenklinik

Sehr geehrte Damen und Herren,


zur Behandlung in der Augenabteilung der SLK-Kliniken schreibt ein Angehöriger einer Patientin auf der Webseite klinikbewertungen.de am 6.12.2018:

"Meine Mutter wurde mit einem Loch in der Hornhaut in die Notaufnahme geschickt.
Der Professor wollte ihr das Auge entfernen mit der Begründung,da sie ja Demenz ist wäre es das Beste.Er hat sie nur als Gegenstand behandelt nicht als Mensch.Als wir dem nicht zugestimmt haben. Meine er wir haben keine Betreuungsvollmacht wir dürfen dies nicht bestimmen. Wir haben eine, diese hat er nicht einmal gesehen . Wurde sogar vom Anwalt für rechtens erklärt.Hat ihr somit die OP verweigert.
Daraufhin haben wir unsere Mutter nach Würzburg in die Augenklinik gebracht. Die Ärzte dort haben nur mit dem Kopf geschüttelt als wir verzählt haben was in Heilbronn diagnostiziert wurde.Sie hat nun eine neue Hornhaut und ihr geht es gut.
Nie wieder werden wir einen Fuß in diese Klinik setzen."

Unterdessen liegt uns eine eMail vor, Inhalt sinngmäß: "... Deckt sich voll und ganz mit unseren Erfahrungen mit der Augenklinik. ...  Haben uns beschwert, die Krankenkasse informiert aber da ändert sich nichts...."

Wir fragen dazu:

1. Welche Stellungnahme gibt die Stadtverwaltung dazu ab;

2. gibt es ähnliche Fälle bzw. werden solche Fälle verschwiegen ( siehe auch andere Beiträge, z.B. "Schlaganfall im Krankenhaus" vom    

 

3. in welcher Weise wird darauf reagiert:

3.1 von der Krankenhausverwaltung,
3.2. vom Aufsichtsrat;

4. wer ist unabhängige Beschwerdestelle: der Medizinische Dienst der Krankenkassen oder wer sonst, an den sich Patienten und Angehörige wenden können, ohne befürchten zu müssen, von verbundenen Interessenvertretern abgewimmelt zu werden?

Im Rahmen einer nachhaltigen und sparsamen Haushaltsführung und einer umweltfreundlichen Reduzierung des Papierverbrauchs bitten wir um Stellungnahme und Rückantwort per zeit- und kostensparenden einfachem eMail. 

 

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Bürgerbewegung

PRO Heilbronn

 

Alfred Dagenbach
Stadtrat

Antworten der Verwaltung

Eingang am 10.1.2019

Eingang nach 30  Tagen

Antwort mußte gescannt werden, weil nicht zeit- und kostenbelastend nicht mit per erbetenen einfachemeMail geantwortet wurde. Es kann daher auch fehlerbehaftet sein  bürgerfern: haben wir nicht können wir nicht wollen wir nicht 

<*> ... Die Stadtverwaltung hat Ihre Fragen an die SLK-Kliniken mit der Bitte um Stellungnahme
weitergeleitet. Die SLK-Kliniken und Verwaltung nehmen wie folgt Stellung:

zu den Fragen 1,2 und 3:

Die SLK-Kliniken äußern sich aus Datenschutzgründen nicht zu einzelnen Patienten. Die
Rückmeldungen auf Online-Bewertungsportalen sind in der Regel, so auch hier, anonym und daher
durch uns nicht nachprüfbar. Im vorliegenden Fall gehen wir nach Rücksprache mit dem
Klinikdirektor von einem Missverständnis seitens des Angehörigen aus.

Zur Frage 4:

Für die Patienten der SLK-Kliniken gibt es zum einen eine interne Beschwerdestelle. Zudem gibt es
ehrenamtliche und von den SLK-Kliniken unabhängige Patientenfürsprecher, an die sich Angehörige
und Patienten wenden können. Schließlich gibt es auch die Möglichkeit, Beschwerden an die jeweilige Krankenversicherung zu richten.

 

Mit freundlichen Grüßen

Bernd Berggötz

Stabsstelle Stadtentwicklung und Zukunftsfragen


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