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Dokumentation: Geheimdienst-Affäre? Fragen über Fragen: Wachsen die Erkenntnisse über das Zwickauer Mordtrio zur Geheimdienst-Affäre? |
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Grauzone
18.11.2011 - Die Bürgerbewegung PRO Baden-Württemberg fordert eine umfassende Aufklärung der Öffentlichkeit zum Komplex der "Dönermord"-Serie einschließlich des Polizistenmordes in Heilbronn.
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Kommentar: Überraschung?
"...das Bundeskriminalamt hat im
Rahmen der Ermittlungen wegen des Verdachts der Bildung einer terroristischen Vereinigung (NSU) mehrere Datenträger mit
umfangreichen
Listen von Namen, Organisationen und Institutionen festgestellt und den
Landeskriminalämtern übermittelt. Eine Überraschung? Nein, keineswegs. Überraschen kann ihn gewiß nichts mehr. Er kann auf über 160 Straftaten gegen ihn, seine Familie und Freunde zurückblicken. Allesamt harren bis heute auf Aufklärung. Dazu zählte im September 1992 auch ein gezündeter Sprengsatz unter seinem PKW, der nur durch Wetterunbilden nicht zur Explosion kam und am 15. Juli 1997 ein Einbruch in sein Landtagsbüro, bei dem versucht wurde, ihm als Ergebnis die abstruse Geschichte eines Einbruchs durch ein völlig unbeschädigtes Sicherheitsfenster weiszumachen. Die Suche nach Fingerabdrücken geschah dabei derart intensiv, daß danach nichts gefunden werden konnte. Die Medien interessierte all dies im Gegensatz zu aufgebauschten Falschmeldungen, wie den Fall "Sebnitz", nicht. Im Gegenteil, schließlich ging es ja gegen unliebsame Zeitgenossen, die die eigenen Kreise störten. Es wurde sogar - auch von bestimmten Leuten - so getan, als habe man das alles selbst inszeniert. Dabei gab es auch Seltsamkeiten, die eigentlich kaum nachvollziehbar sind. So wurden am 8. August 1988 nicht nur Reifen abgestochen, sondern auch Radmuttern während einer Trauerfeier für einen auf der Gaisburger Brücke in Stuttgart ermordeten Polizisten an einem PKW gelöst: Das Fahrzeug war bei den Mannschaftswagen der Polizei geparkt. Selbstverständlich wurden stets Strafanzeigen gestellt, auf Tip eines hohen Polizeibeamten aufgrund der Umstände sogar stets wegen des Verdachts auf "Organisierte Kriminalität". Doch ein Ergebnis der Ermittlungen gab es praktisch nie - aber die regelmäßige Einstellung auf Anordnung der Staatsanwaltschaft, womit dann natürlich ernsthafte polizeiliche Ermittlungen erledigt waren. Immerhin gab es "heiße Tips" von manchem, der "nicht mehr sagen konnte". Daß "ganz in der Nähe jemand platziert" sein soll, überraschte absolut nicht, denn auch die Fangschaltungen bei Tefonanrufen ergaben praktische Hinweise. Bewundernswert sind höchstens manche mehr oder weniger gelungene schauspielerische Fähigkeiten. Daß stets mindestens zwei "V-Leute" zwecks Gegenkontrolle eingesetzt und auch Maulwürfe in der Spitze angesiedelt sind, wußte man schon aus Berichten über die Methoden staatlicher "Sicherheitsstellen". So verwunderten auch folgenreiche interne Fehlentscheidungen jene wenig, die des Weiterdenkens mächtig waren. Hilfreich sind zweifellos auch die Aussteigerprogramme, mit denen problemlos Geld kassiert werden kann, wenn man bereits insolvent ist und dann dennoch mit Großspenden angeben kann und mehr. Unruhe stiften und provozieren, um andere zu kriminalisieren, zwecks Aufrechterhaltung des benötigten Feindbildes und Erhaltung der eigenen Existenzberechtigung? Nur weil die Politik versagt, an den Bürgern vorbei- oder gar gegen sie regiert? Weil Politiker das "eigene Schäfchen ins Trockene zu bringen" wichtiger ist, als sich um die Sorgen und Nöte der "kleinen Leute" zu kümmern? Braucht man dazu erst den Popanz des Parteiverbots mit Hilfe von erst für die Gründe sorgenden dubiosen V-Leuten, nur weil man politisch mit obskuren Ansichten anders nicht überzeugen kann und fertig wird? Armes Deutschland: Eine Überraschung wäre es nur dann, wenn tatsächlich alle Ungereimtheiten ans Licht kommen würden. nach▲oben |
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Alfred Dagenbach: "Wir sind nun sehr gespannt, zu welchen der aufgeworfenen Fragen es zufriedenstellende Antworten geben wird, denn es kann nicht sein, daß, wie es schon in der Vergangenheit in diesem Milieu geheimdienstlicher Grauzonen versucht wurde, zu verharmlosen, vertuschen oder Zeugen die Aussagegenehmigung zu verweigern, sonst kommen wir über das Zwickauer Mordtrio sehr schnell zu einer unseren Staat mehr beschädigenden Geheimdienst-Affäre, als es ein weiteres gescheitertes NPD-Verbot jemals vermag! Deshalb ist eine klare und unzweideutige Aufklärung der Morde und ihrer Zusammenhänge unbedingt nötig, damit auch den Opfern die Gerechtigkeit widerfahren kann, die ihnen zusteht." Im Übrigen müssten die Methoden des Verfassungsschutzes grundlegend geändert werden. Seine Aufgabe muß es sein, wertneutral, ideologiefrei und politisch unabhängig unsere Demokratie vorbeugend vor den Gefahren zu schützen. Deshalb muß der Verfassungsschutz Organisationen und Parteien von seinen Erkenntnisse über festgestellte verfassungsfeindliche Aktivitäten einzelner Mitglieder informieren, damit diese entsprechend reagieren und ungefährdet ihrer grundgesetzlich gewährleisteten Mitwirkung an der politischen Willensbildung nachkommen können. Sie dürfen nicht weiterhin Verbindungsleute beschäftigen und V-Leute unterstützen, die selbst eine Gefahr für unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung darstellen. Dann bestehe auch die wesentlich größere Aussicht, Parteien und Organisationen, die dann solche Hinweise mißachten oder gar selbst praktizieren, aus dem Verkehr zu ziehen, ohne daß ein Bundesverfassungsgericht nicht mehr unterscheiden kann, wer in Wahrheit den Grund zu einem Verbotsantrag nach▲oben geliefert hat. Neue Erkenntnisse 20.11.2011 - Fast täglich tauchen neue Informationen zu dieser Geheimdienst-Affäre und dazu neue Fragen auf:
Lügengebäude? 20.11.2011 - So furchtbar die jetzt ans Licht gekommenen Mordtaten auch sind, so sind diese kein Grund, in der dadurch wieder einmal ausgelösten Hysterie "gegen Rechts" das reale Geschehen in Richtung 'political correctness' zu verschieben. Nach wie vor ist die korrekte und ungeschminkte wahre Aufklärung gefordert, denn wenn ein am Löscheinsatz in Zwickau am 4. November beteiligter Feuerwehrmann Ungereimtheiten nach dem Brand des Hauses sieht und sich sehr wundert, was dort zwei Tage danach noch alles in der Brandruine gefunden wurde, nachdem 16 Feuerwehrleute mehr als zehn Stunden brauchten, um den Brand zu löschen, so muß das zum intensiven Nachdenken animieren. Insbesondere nach den aufgetauchten Ungereimtheiten bis hin zu Widersprüchen kann es nicht sein, daß die Dinge in irgendeiner Form beschönigt werden. Diese vor allem in der Medienberichterstattung gebräuchliche Methode pflegt zum Glück der Generalbundesanwalt nicht, denn den Berichten zufolge scheint er den Dingen ohne Rücksicht auf das Ansehen der sich offenbar als Staat im Staate sehenden Institutionen auf den Grund gehen zu wollen. Das erwartet der Souverän in diesem "freiheitlichsten Staat, den es je auf deutschem Boden gegeben hat", auch von den von ihm bestens dafür bezahlten Amtswaltern. Dabei ging es den zwei Vertretern der Bundesanwaltschaft am Freitag (18.11.2011) bei einem Treffen bei den Wiesbadener Verfassungsschützern lediglich um eine Verfahrensabsprache, wie beispielsweise Akteneinsicht ermöglicht werden kann, eine Akteneinsicht konnte jedoch noch nicht erfolgen. Hintergrund war offenbar die nebulöse Rolle des damaligen Mitarbeiters des hessischen Landesverfassungsschutzes Andres T. aus Hofgeismar, der beim Mord in einem Kasseler Internet-Café am Tatort gewesen war und über den es zunächst hieß, er sei an insgesamt sechs Tatorten gewesen, die zur Döner-Mordserie gehören - für fünf Morde konnte der Mann ein Alibi nachweisen, bei drei weiteren Fällen aber nicht. Es spricht sehr viel dafür, daß nicht nur eine Blockadehaltung gegen eine lückenlose Aufklärung der Hintergründe, sondern auch die Verbindungen unserer Sicherheitsdienste zum Zwickauer Mordtrio bis hin zu den diese umgebenden "Kameradschaften" vernebelt werden sollen, wenn Hessens Innenminister Boris Rhein (CDU) die angefragte Akteneinsicht beim Landesamt für Verfassungsschutz durch die Generalbundesanwaltschaft als "feindlichen Akt" bezeichnet. Damit bestätigt dieser Innenminister den Eindruck, den viele Bürger nicht erst seit den Vorgängen um Sebnitz und der damals medial ausgelösten Hysterie haben, daß nämlich um den Rechtsterrorismus in der Vergangenheit ein Lügengebäude errichtet worden sei, dessen - auch mit Hilfe der sofort auf jede rechte Blähung anspringenden ideologisch geprägten Medienmachern - Mauern einzustürzen drohen. Dafür, daß die Verwicklungen tiefer sitzen, als bisher zugegeben, spricht auch die Forderung des Bundesinnenministers Hans-Peter Friedrichs (CSU), der die Verantwortlichen für Fahndungspannen in der Neonazi-Mordserie "zur Rechenschaft ziehen" will. Ob die bislang bekannt gewordenen Details nur für ein klägliches Versagen von Behörden sprechen oder ob nicht sogar ein gefährliches Doppelspiel der Geheimdienste dahinter steckt, muß lückenlos aufgeklärt und auch veröffentlicht werden. Das wissen auch die zuständigen Politiker, die es sonst mit in den Sumpf hinunter ziehen könnte, denn in diesem Milieu wird nichts auf Ewigkeiten so geheim bleiben, wie es der hessische Innenminister Boris Rhein gerne hätte. Deshalb müssen auch vom V-Mann-Führer bis in die Amtsspitze und der bei der Aufsicht versagenen Akteuren personelle Konsequenzen gezogen werden, statt einen Sonderermittler zu fordern, der dann den Eindruck hinterläßt, daß er womöglich nur dafür sorgen soll, daß in die politisch korrekten Richtung ermittelt werden soll.nach▲oben Aufklärung tut not, sonst nichts. nach▲oben Heilbronner Polizistenmord: Innenausschuß belogen? Spekulationen um Michele Kiesewetter >
23.11.2011 - "Im Fall des Neonazi-Mordtrios wird
die Sache immer dubioser und man muß sich schon fragen, ob sich nun der
Innenausschuß des Bundestags zum tödlichen Anschlag auf eine Heilbronner
Polizistin mit falschen Informationen versorgen ließ," erklärt der Vorsitzende
der Bürgerbewegung PRO Baden-Württemberg und Heilbronner PRO-Stadtrat Alfred
Dagenbach. Was wußten deutsche und US-Geheimdienste? Verfassungsschutz im Zwielicht 30.11.2011 - Nach neuesten Meldungen des "Stern" soll der Mordanschlag auf Michèle Kiesewetter und ihren überlebenden Kollegen, der sich angeblich noch immer nicht erinnern kann, von deutschen Verfassungsschutzbeamten und Agenten des militärischen US-Geheimdienstes Defense Intelligence Agency (DIA) während einer der Terroristen-Fahndung beobachtet worden sein. Diese hätten im Rahmen der Fahndung nach der islamistischen Sauerland-Gruppe in Heilbronn eine Waffen- oder Geldübergabe beobachtet. Dabei soll die Streifenwagen-Besatzung mit der erschossenen Michèle Kiesewetter in einen Schußwechsel geraten sein. Die Nachricht wird zwar dementiert, bei der Fülle der Ungereimtheiten ist jedoch auch ein erneuter Vertuschungsversuch nicht auszuschließen. Auch Zeugenaussagen von einem blutend davonlaufenden Mann, der russisch gesprochen habe und in einen Audi eingestiegen und fortgefahren sei, beginnen damit glaubwürdiger zu werden. Erstaunlich nur, daß bisher von einem Schußwechsel nie die Rede war und die das Maifest aufbauenden Schausteller davon nichts mitbekommen haben sollen. Der islamisatisch-terroristische Hintergrund würde auch erklären, weshalb mit einem nie dagewesenen Großaufgebot an Polizei die gesamte Stadt über Stunden abgeriegelt wurde. In Heilbronn halten sich nach wie vor die von Anfang an kursierenden Gerüchte einer Vertuschung der wahren Zusammenhänge.
29.11.2011 - Während das Landeskriminalamt
inzwischen "Erste Bewertungen" an jene verschickt, deren Name auf einer der
ominösen aufgefunden ("Zwickauer") Listen der terroristischen Vereinigung
"Nationalsozialistischer Untergrund" ("NSU") steht, sieht es so aus, als kämen
immer noch mehr Dinge ans Licht, die der normale Staatsbürger bisher nicht zu
glauben gewagt hat und die der dringenden Aufklärung bedürfen.
Es würde aber auch erklären,
weshalb zum Beispiel keine einzige der über 160 Straftaten, darunter ein
Sprengsatz unter einem Auto von Heilbronner Mitgliedern einer damals im Landtag
vertretenen wertkonservativen Partei aufgeklärt wurde - und warum das alles auch
deren Vorstand damals wenig interessierte. Berichten zufolge wird die Zahl der
V-Leute, die in den unterschiedlichen als "verfassungsfeindlich" eingestuften
Szenen tätig sind, auf "mehrere 1.000" geschätzt, der Hauptteil im
"rechtsextremen Milieu". Faschisten, Islamisten, Polizisten, Mafiosi und Geheimdienstler Der Sumpf
Ein Staat im Staate? > 7.12.2011 - Fest steht: Die Aktivitäten der dunkel gebräunten Terrorzelle "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) haben dem Ansehen anständiger Patrioten in größtmöglicher Weise geschadet. Ob es sich bei den Tätern um kriminelle Vollidioten handelt oder diese gar von 'agent provokateurs' geführt wurden, spielt insofern keine Rolle, weil es so oder so von der Gegenseite weidlich bis zu hysterischen Übetreibungen ausgenutzt wird: Jetzt kam sogar der Fußball-Oberligist FSV Zwickau wegen möglicher rechtsextremistischer Gesänge im eigenen Fanblock unter Druck der Chemnitzer Staatsanwaltschaft. Anlaß soll ein im Zwickauer Fanblock gezeigtes Transparent mit der bei Neonazis beliebten Modemarke "Thor Steinar" sein. Zeugenberichten zufolge sollen sich auch einige Fans mit Sprechgesängen positiv auf die rechtsradikale Terrorzelle "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) bezogen haben. Staatsschutz und Staatsanwaltschaft ermitteln wegen des Verdachts der Volksverhetzung. Unabhängig davon wird die Grauzone zwischen staatlichen Behörden und dem von V-Leuten durchsetzten Umfeld immer nebulöser. Auch die gemeinsame Pressekonferenz von Generalbundesanwaltschaft und Bundeskriminalamt brachte keine Klarheit - im Gegenteil wurden die wirklich einer Aufklärung näherbringenden Fragen ausweichend oder garnicht beantwortet. Besonders mysteriös bleiben die Vorgänge um den Mordanschlag auf die Heilbronner Polizisten. Er wird laut den Recherchen von Daniel Piper in Telepolis zu "einem Kulminationspunkt für das Treiben von Faschisten, Islamisten, Polizisten, Mafiosi und Geheimdienstlern in Deutschland", in dessen Mittelpunkt ein türkisch-amerikanische V-Mann namens Mevlüt Kar steht. Besonders auffällig ist, wie stets am einen Tag neue Schlagzeilen dazu verbreitet werden, die am nächsten Tag meist auf Dementi der inzwischen in der Sache immer unglaubwürdiger werdenden staatlichen Sicherheitsbehörden widerrufen werden. Wer mit Ermittlungen in diesem Milieu schon zu tun hatte, deren Ergebnis stets gegen Null läuft, überrascht es nicht, daß sich der Eindruck nicht unterdücken läßt, daß auf die Einheitsmedienlandschaft einflußreiche Vertuschungsspezialisten erfolgreich einwirken können. Im Nachhinein kommt man nämlich auch zu der Überlegung, ob die "Pleite mit den Wattestäbchen" nicht ein riesiges Ablenkungsmanöver war. Denn man fand zwar stets den genetischen Fingerabdruck des "Phantom", aber offensichtlich keine anderen, die zu irgendeinem registrierten Kriminellen führten. Und es erstaunt doch sehr, in welcher Weise der Name eines Mevlüt Kar alias "Abu Obeida" alias "Sut" alias "Ubeyde" aus den Zeitungsspalten herausgehalten wird. Dieser - nach dem Verhalten und der Duldung entsprechend ein Doppel- oder gar Mehrfachagent - verließ 2002 Deutschland, kam aber in den Jahren 2006 und 2007 wieder zurück. Mevlüt Kar konnte offenbar unter den Augen der deutschen Sicherheitsbehörden Kontakte zu hohen Al-Qaida-Funktionären wie Abu Musab al-Zarqawi im Iran pflegen. Ähnlich wie im Fall des Zwickauer Mordtrios blieb schon im Herbst 2001 eine Hausdurchsuchung ohne weitere Folgen. Man ließ ihn am 8. August 2002 von Frankfurt nach Ankara fliegen und das BKA gab der türkischen Polizei sogar den Tipp, an Bord der Maschine sei ein Terrorist.
Diese nahmen ihn neben weiteren 3 Personen fest, inhaftierten ihn aber
erst im November 2003. Vermutlich wurde er dabei vom türkischen
Geheimdienst "Millî stihbarat Tekilât" (MIT) als V-Mann angeworben und
stand auch mit der amerikanischen Central Intelligence Agency (CIA) in
Kontakt. Mevlüt Kar konnte alsbald eine weitere Terrorzelle in Bad Harzburg gründen und auch Verbindungen zu serbischen Schwerstkriminellen aus dem Bereich der Organisierten Kriminalität unterhalten.
2004 lernte Mevlüt Kar in Istanbul Fritz
Martin Gelowicz und Mitte 2005 Attila Selek kennen. Die neuen "Freunde"
waren der Baustein zur Gründung der "Sauerland-Gruppe" für die er 2007
sechsundzwanzig Sprengzünder beschaffte. Ein weiteres Ablenkungsmanöver dürfte die falsche Behauptung des BKA-Präsidenten Jörg Ziercke vor dem Innenausschuß des Bundestags, die getötete Polizistin Michèle Kiesewetter hätte ihre Mörder persönlich gekannt, gewesen sein. Viel wahrscheinlicher ist ein zufälliges Zusammentreffen, denn es stellt sich zu Recht die Frage, warum das Mord-Trio die 300-km-lange Fahrt von Zwickau nach Heilbronn unternommen haben soll, um Michèle Kiesewetter zu töten, wenn sie nicht einmal wussten, wo sich die Polizeibeamtin aufhielt, die dazuhin nur kurzfristig für einen Kollegen eingesprungen war. Es ist daher keinesfalls so abwegig, wie glauben gemacht werden soll, daß sich zum Zeitpunkt des Polizistenmordes zwei Araber mit Verbindungen zu islamistischen Kreisen in der Nähe des Tatortes aufgehalten haben. Sie sollen Mitglied der Hamas gewesen sein und in Kontakt mit Mevlüt Kar und dem Somalier Ahmed Mani Hamud gestanden haben und von der Polizei als Zeugen vernommen worden sein. Daß damals bei der Heilbronner Santander-Bank ein Betrag von 2,3 Millionen Euro in bar durch Islamisten eingezahlt worden sein soll, dementiert die Bank. Es wäre auch besser so, denn entgegen den gesetzlichen Vorschriften hätte die Bank auf eine Geldwäscheanzeige verzichtet.
Dazuhin soll sich auch der V-Mann Mevlüt Kar
am Tag des Attentats in Heilbronn aufgehalten haben, um dort ein
Waffengeschäft mit einer (georgischen) OK-Gruppierung abzuwickeln. Ob Mevlüt Kar der russisch sprechenden Mann war, in dessen blauen Audi 80 eine halbe Stunde nach der Schießerei ein blutverschmierter Mann einstieg, kann nur spekuliert werden. Mevlüt Kar, spricht Russisch.
Unterdessen stellen sich schon die Fragen nach
Wahrheit und Klarheit. In der Regel hält man die Ewiggestrigen - und
etliche beweisen das auch fast täglich mit ihrer grenzenlosen Einfalt -
eher für dumpfbacken und keinesfalls für derart intelligent, um sich über
Jahre derart clever ahieren zu können. Ursprünglich hieß es auch, die polizeilich angefragten Satellitenbilder hätte man nicht erhalten. Nun soll es doch welche gegeben haben - aber hätten nichts zur Aufklärung beigetragen.
Doch bastelt etwa der "Stern" seine Dossiers
aus US-Geheimdienstquellen selbst oder haben andernfalls dieser und alle
anderen "Dienste" damit doch etwas zu tun - und wenn man nur dem Treiben
untätig zuschaut und Mord aus Staatsräson billigend in Kauf genommen wird?
Welche Kontakte unterhält eigentlich der türkische Geheimdienst "Millî
stihbarat Tekilât" (MIT) zu deutschen Neonazis, die wiederum türkische
Staatsbürger in Deutschland reihenweise umbringen? 15.000 Blätter Stasi-Unterlagen Rabbinermord, Dönermorde, Oktoberfest Nächste Festnahme
11.12.2011 - Im Juni 2001 war ein orthodoxer israelischer Rabbiner in Zürich auf dem Weg in die Synagoge auf offener Straße erschossen worden. Für eine möglichen Verbindung der Zwickauer Terrorzelle zu diesem Mord soll es nach Angaben der Bundesanwaltschaft zwar bislang keine Anhaltspunkte geben, aber das Zwickauer Mordtrio soll im Westen Unterstützer gehabt haben. Die Sonderkommission "Trio", die zehn Morde und zwei Sprengstoffanschläge aufklären soll, berichtet über die Aussage eines "Rechtsradikalen", der in einem Fall mit Kameraden aus dem Westen Örtlichkeiten für einen Mord ausspioniert haben soll. Dieser sei aber kurz davor abgesprungen, als ein türkischer Kleinunternehmer von Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos erschossen worden sei. Er behauptet, das Mordtrio aus dem Osten sei "bei der harten rechtsextremistischen Szene im Westen" bekannt gewesen. Dort habe man gewusst, wer hinter den Morden an acht türkischen und einem griechischen Kleinunternehmer gesteckt habe.
Erstmals
wurde jetzt mit Matthias D. ein Verdächtiger festgenommen, der nicht auf der
bisher bekannten
►
Liste der Mitglieder und Unterstützer der Zwickauer Terrorgruppe
"NSU" gestanden hat.
Die Festnahme
erfolgte laut Bundesanwaltschaft am frühen Morgen des 11. Dezember 2011
aufgrund eines Haftbefehls des Ermittlungsrichters des Bundesgerichtshofs
vom 8. Dezember 2011. Der 36-jährige Matthias D. wurde
an seinem Wohnort in Johanngeorgenstadt im Erzgebirgskreis
(Sachsen) durch ein Sondereinsatzkommando des Landeskriminalamts Sachsen
festgenommen. Zudem durchsuchten Beamte des Bundeskriminalamts mit
Unterstützung sächsischer Polizeikräfte in diesem Landkreis drei
Wohnungen, darunter die des Beschuldigten und die einer weiteren
möglichen Unterstützerin. Der LKW-Fahrer soll in den 90er-Jahren als "typischer Skin mit Bomberjacke, Springerstiefeln und Glatze" in Erscheinung getreten sein, und regelmäßig an Übergriffen auf alternative Projekte beteiligt gewesen sein und in seinem Freundeskreis als der aggressivste gegolten haben. Auch in diesem Fall gibt es Ungereimtheiten, denn Matthias D. bestritt noch bis vor Kurzem die Vorwürfe und erklärte gegenüber stern.de: "Wenn ich was gemacht hätte, wäre ich ja wohl auch im Gefängnis. Bin ich aber nicht. Ich bin zu Haus...Ich habe damit nichts zu tun." Tatsächlich gibt es demnach Zweifel, ob D. wirklich die Wohnung angemietet hat, denn der damalige Hausverwalter soll sich "zu 100 Prozent" sicher sein, daß er stets mit Uwe Böhnhardt zu tun hatte, der sich allerdings als Matthias D. ausgegeben habe. Dieser habe eine Mietschuldfreiheitsbescheinigung, ein Gehaltsnachweis und eine Selbstauskunft auf den Namen Matthias D. vorgelegt, einen Ausweis habe er aber nicht verlangt. Verdächtig ist auch Mandy Struck, eine Friseuse aus Johanngeorgenstadt. Die Überlebende des Mordtrios, Beate Zschäpe, hatte zeitweise deren Identität angenommen. Sie soll das spätere Mordtrio nach deren Flucht im Februar 1998 für mehrere Monate in der Wohnung ihres damaligen Freundes in Chemnitz einquartiert haben. Zudem sollen im Jahr 2000 Böhnhardt und Mundlos vom Verfassungsschutz vor ihrer Wohnung gesehen worden sein. Damals sei eine Festnahme der beiden Männer jedoch - wieder einmal - missglückt. Die Verbindungen des bereits verhafteten einstigen NPD-Funktionärs Ralf Wohlleben aus Jena zur Neonazi-Zelle "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) wird als Belastungspunkt für ein neues Verbotsverfahren gegen die NPD gewertet. Indessen kommt als weitere "hochrangige" Verbindung hinzu, daß der inzwischen verstorbene NPD-Justiziar Hans Günter Eisenecker die als mutmaßliche Terroristin geltende Beate Zschäpe 1999 kurzzeitig juristisch vertreten hat. Eisenecker war viele Jahre Landevorsitzender der NPD in Mecklenburg-Vorpommern und stellvertretender Vorsitzender der Bundes-NPD und vertrat die NPD zusammen mit Horst Mahler im Verbotsverfahren vor dem Bundesverfassungsgericht. Eine von ihm Anfang März 1999 bei der Staatsanwaltschaft Gera unter Vorlage einer Vollmacht von Zschäpe begehrte Akteneinsicht lehnte die Staatsanwaltschaft mit der Begründung ab, daß die Akten erst nach Abschluss des Verfahrens einzusehen seien. Unterdessen sieht Werner Dietrich, der als Anwalt einige Oktoberfestopfer vertritt und sich seit Jahren für die Wiederaufnahme der Ermittlungen einsetzt, deutliche Parallelen zum Fall von Zwickau - aber auch zum "Fall Buback". Dietrich: "Wir müssen zum einen sehen, daß es sich seinerzeit um ein Attentat gehandelt hat, das neun Tage vor der Bundestagswahl zwischen Franz-Josef Strauß und Helmut Schmidt verübt wurde, die allgemein - ich erinnere mich noch an den Wahlslogan: Freiheit oder Sozialismus - als Schicksalswahl angesehen wurde. Inzwischen ist bekannt geworden, daß es im Verfassungsschutz und beim Bundesnachrichtendienst Kreise gegeben hat, die versucht haben, Franz-Josef Strauß als Inkarnation einer autoritären Lösung an die Macht zu bringen, weil ihrer Ansicht nach die normale Demokratie nicht mehr in der Lage war, die Verhältnisse in den Griff zu bekommen. Hier existieren Parallelen zu anderen Ländern - Stichwort Gladio und Stay Behind-Aktionen - und diese sind im Rahmen der Strategie der verschärften Konflikte mit Bombenanschlägen undsoweiter, mittlerweile gut belegt und bekannt." Das Verfahren zum schwersten Attentat in der Geschichte der Bundesrepublik mit 13 Toten und über zweihundert zum Teil Schwerverletzten sei in Windeseile eingestellt worden. Dietrich beklagt, daß ihm die Einsicht in 34 Leitz-Ordner, die beim Bundesarchiv in Koblenz lagern, erschwert werden: "Bis jetzt habe ich die Deckblätter bekommen, auf denen aber alle wesentlichen Informationen wie Namen, Adressen, Telefonnummern und der jeweilige Inhalt zu den Spuren geschwärzt sind, so daß ich mich schwer tue, auf den konkreten Inhalt zu schließen." Daneben existieren zum Oktoberfestattentat aber auch noch Stasi-Unterlagen. Dazu sei seit etwa drei Jahren bekannt, daß die Stasi in umfassender Weise zum Oktoberfestattentat mit eigenen Agenten recherchiert habe, "die teilweise in den ermittelnden westdeutschen Apparaten tätig waren": Personen aus dem bayerischen Innenministerium, aus dem bayerischen und baden-württembergischen Landeskriminalamt und auch dem Verfassungsschutz. Auch diese 15.000 Blätter Stasi-Unterlagen umfassend beizuziehen sei bisher nicht geschehen. Es bestehe kein Anlass zur Beiziehung der Akten und der Wiederaufnahme der nach▲oben Ermittlungen, bekam Dietrich auf Anfrage zur Antwort. nach▲oben Offener Brief Betrifft: Erste Bewertung der aufgefunden Listen der „NSU"
An
- das Landeskriminalamt
Baden-Württemberg Heilbronn, 15. Dezember 2011
Sehr geehrte Damen und
Herren, Alfred Dagenbach nach▲oben Foltervorwürfe?
Erinnerungen an Sebnitz Ringfahndung rund um Heilbronn: 31.12.2011 - Der Fall der "Nationalsozialistischen Terrorgruppe" erinnert immer mehr an den Fall Sebnitz und ähnliche "Vorgänge rechts", die sich letzten Endes als aufgebauschte Falschmeldungen zum Zwecke der Stigmatisierung herausgestellt haben. Insbesondere die weitgehend von der linksextremen 68er-Bewegung unterwanderten Medien griffen die Meldungen begierig auf, um sie entsprechend auszuschlachten. Bisher ist außer viel mediengerechtem Aktionismus wenig Konkretes bekannt geworden. So gut wie keine der ► zahlreichen Ungereimtheiten sind bisher ausgeräumt. Im Gegenteil: Es kommen neue hinzu. So schreibt Die Heilbronner Stimme am 30.12.2011 im Zusammenhang mit der Festnahme der Augsburger Polizistenmörder, stellenweise würden die "Spekulationen über die Täter ins Kraut" schießen, zwischenzeitlich sei "sogar ein Zusammenhang mit dem Mord an der Polizistin 2007 in Heilbronn vermutet. DNA-Tests widerlegen jedoch den Verdacht." Bisher wurde lediglich verlautbart, man habe nur die falsche Spur des "Phantom" gefunden - was sich später als angeblich verunreinigte Wattestäbchen herausgestellt haben soll. Wenn also DNA-Spuren verglichen werden konnten, so muß es am Tatort in Heilbronn weitere DNA-Spuren gegeben haben, von denen bisher nicht die Rede war. Bisher wurde aber auch nicht bekannt gegeben, ob dann diese Spuren mit denen des "Zwickauer Mordtrios" identisch sind. Noch mehr: Hätte es beim Heilbronner Polizistenmord DNA-Spuren der Verdächtigen gegeben, so hätte man diesen Fall längst zuordnen können. Gleiches gilt für die - bisher als "angeblich" einzustufenden - "Dönermorde". Die Morde hörten nämlich laut dem ► Internetportal DorianGrey auf, als die Polizei in Richtung der Drogenmafia ermittelte und ein Verfassungsschutzagent verhaftet wurde. Dorian Grey schreibt dazu u.a., daß im Oktober 2007 die türkische Zeitung ZAMAN berichtet habe, "dass das türkische Landeskriminalamt (KOM) seine Ermittlungsergebnisse über die Döner-Morde an die Behörden in Deutschland weitergegeben hatte. Die Zusammenfassung dieses Berichts an das Bundeskriminalamt unterstrich den Zusammenhang zwischen den "Döner-Morden" sowie dem Drogenmilieu in Europa, nannte konkret einen Familienclan aus Diyarbakir. Der Bericht zählte 8 Opfer der 'Döner-Morde' zu Verteilern im Drogenmilieu. Die Opfer, so hieß es, hätten zudem Schutzgelder an die PKK in Europa und den Familienclan in Diyarbakir gezahlt." Es bleibt also alles höchst mysteriös und klärungsbedürftig. Insoweit kann man auch Beate Zschäpes Anwalt durchaus folgen, der zum wiederholten Mal den Umgang der Bundesanwaltschaft mit den Verteidigern der mutmaßlichen Terroristin und ihrer Helfer als ein weder faires noch rechtsstaatliches Verfahren kritisiert hat. Im übrigen gab es bisher auch keinerlei Reaktion auf den sowohl der Bundesanwaltschaft und dem LKA Baden-Württemberg als auch der Presse zugegangenen ► Offenen Brief. Manche Beobachter der Szene gehen sogar soweit, von Folter zu schreiben, weil die Haftbedingungen unmenschlich seien. Zschäpe sitze in einer Einzelzelle, in der Tag und Nacht das Licht brenne, was zu Schlafstörungen und psychischer Belastung führe, um sie zu Aussagen zu bringen. Dazu hin sei sie "massiv in ihrer Intimsphäre betroffen", da sie sich nicht unbeobachtet waschen oder zur Toilette gehen könne. Begründet wurde dies damit, Zschäpe sei suizidgefährdet, wofür ihr Anwalt jedoch keine Anzeichen sieht. Bezeichnend für das Verfahren: die Anstaltsleitung schweigt zumindest zunächst dazu, doch soll sie die Dauerbelichtung inzwischen abgeschaltet haben Ím Fall des US-Gefängnisses Guantanamo auf Kuba spießten solche Methoden die Medien zu Foltervorwürfen gegen die US-Regierung auf.
Zschäpes Anwälte erklären obendrein,
nach den bisher vorliegenden Akten ließe sich ein Terrorverdacht gegen Zschäpe
nicht begründen und fordern die Haftentlassung. Auch sei ein gemeinsamer Organisationswille, ebenfalls ein juristisches Kriterium für eine terroristische Vereinigung, zurzeit nicht erkennbar. Er habe nicht den geringsten Anhaltspunkt dafür, dass Zschäpe an Tötungsverbrechen in irgendeiner Weise beteiligt gewesen sei. Zschäpe würde auch weiterhin schweigen, heißt es. Damit bleibt weiterhin unklar, ob sie etwas mit den Morden zu tun hat, oder sich lediglich in "Polizeischutz" begeben hat, um nicht selbst Opfer einer ganz anderen Täterschaft zu werden. Immerhin gibt es schon jetzt genügend ► Ungereimtheiten in diesem Zusammenhang - und der "Stern" hat sich die Story mit den ► Beobachtern aus Geheimdienstkreisen sicherlich auch nicht einfach nur aus den Fingern gezogen. Unterdessen räumt man ja auch ein, daß die schnell verbreitete Behauptung einer "Beziehungstat" falsch war, weil die Täter nicht wissen konnten, dass Michele Kiesewetter an jenem Tag in Heilbronn auf Streife war, denn die Polizistin war nur kurzfristig für einen Kollegen eingesprungen. Zu ähnlichen Schlußfolgerungen waren Leute ohne kriminologisches Fachwissen schon Wochen vorher gekommen. Jetzt wird kolportiert, der Grund sei die Suche nach einer Polizeiwaffe gewesen. Damit wird den verbreiteten unbewiesenen Behauptungen eine neue aufgesetzt. Weshalb sollten diese wegen einer Waffe einen Doppelmordanschlag begehen, wenn sie doch eigentlich schon genug Waffen im Besitz haben? Zudem wurde der Tatort auf der Heilbronner Theresienweise zwar von den Bereitschaftspolizisten immer wieder mal als Platz genutzt, um eine Vesperpause zu machen, das geschah aber eher spontan - was auch die Täter nicht wissen konnten...nach▲oben Das Tarnen und Täuschen geht also weiter - "aus ermittlungstechnischen Gründen"? nach▲obenHypnose und Phantombilder Der Nebel Fest steht nur, daß nichts feststeht
1.2.2012 - Die "Erkenntnisse" im Falle des "Nationalsozialistischen Untergrundes" werden immer nebulöser, je mehr dazu das Licht der Öffentlichkeit erblickt.
Auch wenn vom Bundestag inzwischen ein
Untersuchungsausschuß eingesetzt wurde, der insbesondere die Rolle der
Geheimdienste untersuchen soll, so wird die Sammlung von
►
Ungereimtheiten in der
Mordserie der Zwickauer Neonazis immer umfangreicher, insbesondere, da sich
jetzt herausstellt, daß die Öffentlichkeit über den jeweiligen Stand der
Ermittlungen wie im Fall des Heilbronner Polizistenmordes des öfteren nicht die
ganze Wahrheit errfahren hat. Und nebenbei bringen Untersuchungsausschüsse selten größere Erhellungen über die genauen Umstände dessen, wegen dem sie eingesetzt wurden. Fest steht in der Sache daher bisher nur, daß bisher außer zahlreichen Vermutungen, Ungereimtheiten und Widersprüchen gar nichts fest steht. nach▲oben
nach▲oben
"Zwickauer Mordtrio": 13.2.2012
- Wer meint, der Seltsamkeiten bei den Ermittlungen in Sachen "Zwickauer
Mordtrio" seien langsam erschöpft, wird dazu fast täglich eines Besseren
belehrt. Grandios dubios ist inzwischen, was immer wieder dabei zu vernehmen ist
und man muß sich schon fragen, ob es hier um die rückhaltlose Aufklärung einer
Serie von Verbrechen, um die Vertuschung einer Geheimdienstaffäre geht oder gar
aus beidem der Mix für das Drehbuch eines hochkarätigen Krimis geschrieben
werden soll?
nach▲obenRazzia im rechtsextremen Sumpf Ex[?]-V-Leute als Versicherungsbetrüger? Alfred Dagenbach: Vertrauen schwindet
29.3.2012 - Wie ► Nation24 berichtet,
ermittelt in Thüringen und Sachsen die Staatsanwaltschaft im
Verfassungsschutz-Milieu. Noch dubioser werde die Geschichte, wenn ein Tag später das linke Szeneblatt ► apabiz von einem rechten Szeneblatt "Der weiße Wolf" berichtet, das sich bereits 2002 mit dem hervorgehobenen Satz "Vielen Dank an den NSU, es hat Früchte getragen ;-) Der Kampf geht weiter..." offenbar beim "Nationalsozialistische Untergrund" (NSU) für dessen Unterstützung bedankt...nach▲oben
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