Bürger helfen Bürgern

- Initiativen der Stadträte der AfD-Fraktion
Dr. Raphael Benner, Franziska Gminder MdB,
Dirk Schwientek, Michael Seher
und Alfred Dagenbach

abgefragt  am  29.11.2021

Ihr Anliegen mitteilen

An den Oberbürgermeister der Stadt Heilbronn

 

 

* 21.098 Diskriminierung Ungeimpfter

 

Sehr geehrter  Herr Oberbürgermeister,

 

der Vorstand einer städtischen Beteiligung [im Original namentlich bezeichhnet] schreibt mit Datum 23.11.2021 an die "lieben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter" unter Bezug auf die aktuelle Pandemiegesetzgebung, daß sie es begrüßen, daß "die Unternehmen nun endlich die Instrumente an die Hand bekommen, welche zum Schutz der Belegschaft vor Ungeimpften hilfreich ist. Denn es sind nun mal die Ungeimpften unter uns, die uns leider in diesen Schlamassel bringen."

Die Unterzeichner beklagen sich dann darüber, daß man im Unternehmen "zu viele Impfverweigerer" habe, weshalb es "aktuell und auch sicherlich in den nächsten Wochen für uns alle zu Behinderungen und nervenraubenden Situationen" komme.

Gemeint sind wohl jene Mitarbeiter, die sich nicht mit dem lediglich per Notzulasssung in Verkehr gebrachten Vakzinen gegen Sars2 impfen lassen wollen, die auch für zahlreiche Impfdurchbrüche bis hin zu Todesfällen verantwortlich sind, während herkömmliche Impfstoffe, die in vielen Ländern mit großem Erfolg eingesetzt werden, bei uns nicht zugelassen werden. 


Unabhängig davon, daß ein solcher Schreibstil nach Gutsherrenart Zweifel an den Führungsqualitäten aufkommen läßt, ist den Unterzeichnern offenbar unbekannt, daß Ungeimpfte in aller Regel nicht krank, sondern gesund sind und daher niemanden gefährden.

Selbst im Krankheitsfall sind sie so wenig als schuldig dafür anzusehen, wie jeder, der sich an einer anderen Krankeit, wie z.B. der Grippe, angesteckt hat.

Bestenfalls bringen also die Verbreiter der Krankheit einschließlich Geimpften andere "in diesen Schlamassel" - und das sind keinesfalls die gesunden Ungeimpften.

Es ist kaum zu glauben, daß man in der Führungsebene einer städtischen Beteiligung Wissensdefizite derart hat, daß unbekannt sein soll, daß nicht getesteten Geimpfte und Genesene eine größere Gefahr für gesunde Ungeimpfte und andere darstellen, als alle negativ Getesteten.

Diese sind deshalb gefährlicher, weil sie selbst ihre Infektion kaum noch wahrnehmen - der einzige relevante Vorteil der nur wenige Monate anhaltenden Impfung -, aber zu Virenschleudern werden können.

Denn sämtliche vollmundigen bisher von den Verantwortlichen in Politik getroffenen Maßnahmen haben nie die versprochenen Wirkungen gezeigt - im Gegenteil: von der Maskenpflicht bis zur nun als Allheilmittel gepriesenen Boosterung wird sich mit diesen Geschäftsmodellen keine Besserung erzielen lassen. - insbesondere nicht durch das Schüren von Angst durch Verbreiten von Horrormeldungen, solange Fakt ist, daß über 99,98% der Bevölkerung noch nicht einmal eine SARS2-Infektion hat, geschweige daran erkrankt ist.

Es ist daher eine unakzeptable Diskriminierung der "Ungeimpften", die keinsfalls pauschalierend als "Impfverweigerer" verunglimpft werden dürfen - die meisten haben sich wohl längst gegen andere Krankheiten mit weniger riskanten Mitteln impfen lassen.

Es ist daher nicht hinnehmbar, daß mit Beschäftigten einer städtischen Beteiligung in dieser Weise umgegangen wird.

Dazu wird um Beantwortung folgender Fragen gebeten:


1. Welche Stellungnahme gibt die Stadtverwaltung dazu ab;

2. ist das Schreiben in Kenntnis und mit Duldung der städt. Vertreter im Aufsichtsrat erfolgt;

3. in welcher Weise wird für einen anderen Umgangsstil mit den Mitarbeitern gesorgt werden? 


Im Rahmen einer nachhaltigen und sparsamen Haushaltsführung und einer umweltfreundlichen Reduzierung des Papierverbrauchs bitten wir um Abhilfe, Stellungnahme und Rückantwort per zeit- und kostensparenden einfachem eMail. 

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Alfred Dagenbach
Stadtrat - AfD-Fraktion

dagenbach@t-online.de
Telefon: 07131-920500

AfD-Fraktion:
Dr. Raphael Benner | Franziska Gminder MdB | Dirk Schwientek | Michael Seher | Alfred Dagenbach

Antworten der Verwaltung

Eingang am 11.12.2021

Eingang nach  13 Tagen

Antwort mußte gescannt werden, weil nicht zeit- und kostenbelastend nicht mit per erbetenen einfachemeMail geantwortet wurde. Es kann daher auch fehlerbehaftet sein   bürgerfern: haben wir nicht können wir nicht wollen wir nicht 

<*>  Sie haben am 29. November 2021 folgende Anfrage betreffend das Schreiben des Vorstandes vom 23. November 2021 an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ... [städtische Beteiligung (im Original namentlich bezeichhnet)] an die Stadtverwaltung gestellt:

Es wird um Beantwortung folgender Fragen gebeten:

1. Welche Stellungnahme gibt die Stadtverwaltung dazu ab;

2. ist das Schreiben in Kenntnis und mit Duldung der städt. Vertreter im Aufsichtsrat erfolgt;

3. in welcher Weise wird für einen anderen Umgangsstil mit den Mitarbeitern gesorgt werden?"


Ihre Fragen beantworte ich wie folgt:

Die innerbetriebliche Kommunikation ist Teil des operativen Geschäfts des Vorstandes und unterliegt nicht der Kenntnisnahme und der Duldung durch den Aufsichtsrat.

Dies betrifft sowohl Inhalt als auch Form der Kommunikation.

Mit freundlichen Grüßen

Berggötz

Stabsstelle Stadtentwicklung und Zukunftsfragen



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