Bürger helfen Bürgern

- Initiativen der Stadträte der AfD-Fraktion
Dr. Raphael Benner,
Franziska Gminder MdB,
Dirk Schwientek, Michael Seher
und Alfred Dagenbach

abgesandt  am 
29.02.2020

Ihr Anliegen mitteilen

An den Oberbürgermeister der Stadt Heilbronn

 

* 20.0016 Corona-Virus

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

in Sachen „Corona-Virus“ stellen wir fest, daß es offensichtlich dazu verschiedene Unklarheiten gibt.

  • In einem Fall wird berichtet, daß eine Mitarbeiterin an einem publikumsrelevanten Arbeitsplatz von ihrer Vorgesetzten die Aufforderung erhalten habe, sich bei ihrem Hausarzt 1. krank schreiben zu lassen und 2. auf das Virus testen zu lassen. Vom Hausarzt wurde ihr erklärt, der Test koste 250 Euro und, da sie nicht in einem Krisengebiet gewesen sei, müsse sie das selbst tragen. Die Dienststelle übernahm diese Kosten auch nicht und sie kehrte an ihren Arbeitsplatz zurück.

  • Im anderen Fall berichtet die Heilbronner Stimme heute (S..25: „Hausärzte fühlen sich schlecht informiert“) von Ungereimtheiten im Bereich der medizinischen Versorgung.

  • Bereits gestern berichtete die Heilbronner Stimme (S. 33: „Allerorten herrscht Unklarheit“) über die Odyssee eines 16jährigen, der von Hausarzt und Gesundheitsamt im Kreis herum geschickt wurde.

Offensichtlich herrschen im Bereich der SLK-Kliniken keine klaren Verhältnisse, wie in solchen Fällen damit umzugehen ist. Auch erscheint die mangelnde Kostenübernahme eines Schnelltestes als ein Bereich im Umgang mit der von Experten zu erwartenden Pandemie, der einer Minimierung der Ausbreitung im Wege steht.

Es kann nicht sein, daß dem Willen, panische Reaktionen zu verhindern, mangelnde Vorbereitung auf allen Ebenen der medizinischen Prävention und die Verharmlosung entgegenstehen insbesondere durch zuständige Stellen der Verwaltung.

Immerhin ist die Brisanz der Erkrankungen bereits seit mehr als 2 Monaten bekannt.

Wir fragen dazu:

  1. Welche Stellungnahme gibt die Stadtverwaltung dazu ab;

  2. welche Vorbereitungen hat die Stadt Heilbronn überhaupt seit wann getroffen;

  3. wann tagte erstmals eine dazu einberufene „Stabsstelle“;

  4. welche Regelung zur Kostenübernahme in Verdachtsfällen gibt es;

  5. in welcher Weise wird für Abhilfe gesorgt werden?

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Alfred Dagenbach
Stadtrat

 

 

Antworten der Verwaltung

Eingang am

Eingang nach   Tagen

Antwort mußte gescannt werden, weil nicht zeit- und kostenbelastend nicht mit per erbetenen einfachemeMail geantwortet wurde. Es kann daher auch fehlerbehaftet sein noch nicht beantwortet bürgerfern: haben wir nicht können wir nicht wollen wir nicht könnte besser sein bürgernah: Danke!

<*>  - es liegt noch keine Antwort vor -


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