Bürger helfen Bürgern

- Initiativen von den PRO-Stadt- und Bezirksbeiräten

Alfred Dagenbach, Ursula Dagenbach-Auchter und Heinz Schulz

abgesandt  am 
18.2.2019

   Ihr Anliegen mitteilen

An die Stadtverwaltung Heilbronn

 

* 19.018 Sonnenbrunnen

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

Bürger bemängeln Defizite bei der neuen Straßenführung am Sonnenbrunnen, die erst jetzt erkennbar sind.

 

Bemängelt wird

 

a) daß der Engpaß mit den beiden Rechtsabbiegespuren in die Stadtmitte an der Kreuzung Leuschner-/Heilbelberger-/Neckargartacher Straße nicht behoben wurde;

 

b) der Linksabbiegeverkehr von Böckingen in die Heidelberger Straße durch den gleichzeitigen Gegenverkehr aus der Neckargartacher Straße behindert wird;

 

c) es durch die steile Haltezone nach der Unterführung von Böckingen kommend vor der Ampel zu Anfahrproblemen und Rückstaus kommt - befürchtet werden ernste Probleme bei Schnee- und Eisglätte -, wörtlich dazu:

"... Soll das die Lösung sein?  Zwei Anmerkungen hierzu:  Die Auffahrt in Richtung Großgartacher Straße, Neckargartacher Straße und Heidelberger Straße ist schon jetzt für manche Autofahrer zu steil, wenn diese am Berg anfahren müssen!!  Habe selbst erlebt, wie Motoren abgewürgt werden und Räder durchdrehen. Wie soll das bei bei Reif-. Eis- oder Schneeglätte sein? Beim Linksabbiegen am Ärztehaus in die Heidelberger Straße muß auf den Gegenverkehr geachtet werden, da die Neckargartacher Straße gleichzeitig grün hat (wer hat sich das einfallen lassen?)

Wir fragen dazu:

1. Welche Stellungnahme gibt die Stadtverwaltung dazu ab;

2. in welcher Weise wird für Abhilfe gesorgt werden?

 

Im Rahmen einer nachhaltigen und sparsamen Haushaltsführung und einer umweltfreundlichen Reduzierung des Papierverbrauchs bitten wir um Abhilfe, Stellungnahme und Rückantwort per zeit- und kostensparenden einfachem eMail. 


 

Mit freundlichen Grüßen

 

Bürgerbewegung

PRO Heilbronn

 

Alfred Dagenbach
Stadtrat

Antworten der Verwaltung

Eingang am 26.3.2019

Eingang nach 36  Tagen

Antwort mußte gescannt werden, weil nicht zeit- und kostenbelastend nicht mit per erbetenen einfachemeMail geantwortet wurde. Es kann daher auch fehlerbehaftet sein   könnte besser sein

<*>  zu Ihrer Anfrage vom 18.02.2019 nehmen wir wie folgt Stellung:

a) Der Kreuzungsbereich Wilhelm-Leuschner-Straße/Heidelberger Straße/Neckargartacher
Straße war nicht Gegenstand der Planung und Baumaßnahme "Verkehrslösung am
Sonnenbrunnen". Eine Verkehrsverbesserung an diesem Verkehrsknotenpunkt wird aktuell
geprüft.

b) Der Verkehr an der Kreuzung Wilhelm-Leuschner-Straße / Heidelberger Straße wird wieder mit
dem Programm wie vor dem Baubeginn "Sonnenbrunnen" geregelt. Der Verkehr
stadtauswärts von der Wilhelm-Leuschner-Straße wird wieder als Linksabbieger über die
Großgartacher Straße geführt. In die Heidelberger Straße wird der Verkehr aus allen
Richtungen wieder einspurig geführt.

c) Die Längsneigung der Ludwigsburger Straße beträgt nördlich der Eisenbahnüberführung (EÜ)
an der steilsten Stelle 10%. Dies ist ein Wert innerhalb der Richtlinien für die Anlagen von
Stadtstraßen (RASt 06), in welcher die Grenzwerte der Planungs- und Trassierungselemente
festgelegt sind. Diese Längsneigung ist zudem den Zwangspunkten aus der Planung
geschuldet, d.h. der Durchfahrtshöhe unter der EÜ und dem Anschluss an die nahezu dem
vormaligen Höhenbestand entsprechende Großgartacher Straße mit Kuppenausrundung vor
der LSA.

Im Zuge eines sogenannten Sicherheitsaudits wurden die Planunterlagen 2016 durch einen
externen Gutachter einer Risiko- und Schwachstellenanalyse unterzogen. Hierin wurde die
Längsneigung nicht als Problem bewertet, da die Trassierung sich innerhalb der Grenzwerte
bewegt. Wie an zahlreichen Stellen im Heilbronner Stadtgebiet mit vergleichbaren
Neigungsverhältnissen wird auch in diesem Bereich ein besonderer Augenmerk auf den
Winterdienst gelegt.

Christiane Ehrhardt

Amtsleiterin
Amt für Straßenwesen


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