SLK wieder in den Schlagzeilen

Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Abrechnungsbetrug und die SLK-Klinikleitung soll den eigenen Chefarzt angezeigt haben

Einem Bericht der "Heilbronner Stimme" zufolge soll gegen Dr. Reinhard Tomczak, Chefarzt und Radiologe von der SLK-Klinikleitung Anzeige erstattet worden sein, während dieser sich selbst gegen falsche Verdächtigungen verwahrt.

Auch sollen sowohl die Praxis im SLK-Klinikum am Plattenwald und das Privathaus des Arztes durchsucht worden sein.
Dem Vernehmen nach wirft die SLK-Klinikleitung dem Chefarzt Betrug bei Abrechnungen von Computertomografie-Untersuchungen vor.
Dieser habe wiederum zusammen mit seiner Anwältin Strafanzeigen gegen die die Klinikleitung angekündigt.
Die Klinikleitung wiederum soll sich unter Hinweis auf "laufende Ermittlungen" zur Sache genauso bedeckt halten, wie die Staatsanwaltschaft.
Dem Bericht zufolge soll Dr. Reinhard Tomczak "in der SLK-Klinik eine Art Doppelfunktion" ausüben.
Einerseits habe er Praxisräume in der Klinik am Plattenwald angemietet, andererseits leite er als Chefarzt die Klinik für Radiologie am Plattenwald, zuvor war er bereits in der inzwischen geschlossenen Klinik in Brackenheim tätig.

Für PRO-Stadtrat Alfred Dagenbach gibt es dazu aber noch erheblichen Aufklärungsbedarf.
Er hat deshalb dazu eine 11-Punkte umfassende Anfrage an die Heilbronner Stadtverwaltung gestellt.
Die Stadt Heilbronn ist Gesellschafter der SLK-Kliniken GmbH, oberstes Organ der Stadt ist wiederum sind die Mitglieder des Gemeinderats, die von dem Vorgang erst aus der Presse erfahren mu0te.

Die elf Punkte der Anfrage:

1. Welche Stellungnahme gibt die Stadtverwaltung dazu ab;

2. weshalb werden die Mitglieder des Gemeinderates als oberstes Organ des Gesellschafters von diesem Vorgang nicht unterrichtet und erfahren davon nur fragmentarisch aus der Presse;

3. ist wenigstens der Aufsichtsrat im vollen Umfang und seit wann darüber informiert;

4. wie und durch wenn traten die demnach vorgeworfenen Straftatbestände zutage;

5. welche der im Artikel genannten Angaben zum Sachverhalt treffen aus Sicht von Stadtverwaltung und SLK.-Geschäftsleitung zu und welche nicht;

6. welche Straftatbestände wurden angezeigt und seit wann bestehen diese;

7. um welche Schadenssummen geht es demnach;

8. weshalb wurden die angeblich falschen Abrechnungen von der Geschäftsleitung nicht sofort bemerkt und die vorgeworfene Praxis abgestellt;

9. haben die SLK-Kliniken ihrerseits selbst die Vergütungen mit den Krankenkassen abgerechnet und liegen von dort Schadensersatzforderungen in welcher Höhe vor;;

10. gibt es derzeit weitere vergleichbare Vorgänge an den SLK-Kliniken;

11. wird der Gemeinderat als oberstes Organ des Gesellschafters über das Ergebnis der Ermittlungen unterrichtet oder wird ihm der Vorgang weiterhin verschwiegen?

Abrechnungsbetrug an den SLK-Kliniken?


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