Krise der EU:
Unfähiges Krisenmanagement

Forderung nach Rückkehr zu nationalen Währungen und Volksabstimmung

Europa in der Krise >

"Die Politik ist unfähig, richtig zu handeln", beurteilt der Vorsitzende der Bürgerbewegung PRO Baden-Württemberg die derzeitige Krise um die Staatsfinanzen: "Es ist keine Krise des Euro, sondern der Europäischen Union wegen der Staatsfinanzen einzelner Länder, verursacht durch ein mangelhaft überwachtes Reglement der Schuldenaufnahme mit verheerenden Auswirkungen auf die übrigen Länder des Euro-Raumes, die sich allzu bereitwillig zur falschen Hilfe bereit erklärt haben und nun die selbst eingebrockte Suppe auslöffeln müssen. Somit erleben wir jetzt einen Schrecken ohne Ende."
Gravierend komme nun hinzu, daß einzelne Länder, wie jetzt Italien und Spanien, sich fast nach Belieben ausklinken können. Alfred Dagenbach: "Das kann gleich garnicht sein, wenn sich dies fortsetzt, dann bleibt am Schluß nur noch Deutschland, vielleicht noch die Niederlande und ein paar kleinere solide wirtschaftende Länder übrig, deren Wirtschaft in einen Sog gezogen werden, der durch eine Politik nach dem höchst untauglichen 'Prinzip Hoffnung' von sich dafür als unfähig erwiesenen Politikern, allen voran Merkel und Sarkozy, geführt wurde.
Weiter: "Das europäische Krisenmanagement ist unfähig. Anstatt aus den Folgen der Immobilien- und Lehmann-Krise ernsthafte Konsequenzen zu ziehen und den Banken zur Kreditvergabe deutliche Grenzen aufzuweisen, hat man diese weiter gewähren lassen. Schließlich weiß man dort zu genau, daß den Staatswirtschaften gar nichts anderes übrig bleibt, als für den angerichteten Schaden einzustehen, wenn man nicht noch größeren Schaden für die Volkswirtschaften haben will. Jetzt nützen die Hilfen den betroffenen Ländern gar nichts, sondern nur den Kreditgebern. Deshalb müssen auch diese bei ihren Forderungen deutliche Abstriche machen und sich statt exorbitanter Gewinne auf eine aus dem Gesamtgeschäft resultierende Kostendeckung beschränken. Sie tragen immerhin die Hauptverantwortung für die derzeitige Situation."
Die Schuldenkrise offenbart nun auch, was mit dem Ausspruch des französischen Le Figaro am 18. September 1992 mit "Maastricht, das ist der Versailler Vertrag ohne Krieg" gemeint war: Deutschland wird zahlen.
Einzige Chance, aus dem Schrecken ohne Ende zu einem Ende mit Schrecken zu gelangen, ist, was schlauere Köpfe als die verantwortlichen Politiker schon lange als einzig tragbare Lösung gefordert haben: Rückkehr der überschuldeten Problemstaaten zu ihren alten, nationalen Währungen, damit sich die betroffenen Länder mit Hilfe von Abwertungen, bezahlbaren Krediten und Investitionshilfen wieder selbst sanieren können.
Darüber hinaus sollten sich die dafür verantwortlichen Politiker endlich einmal angewöhnen, nicht ständig über die Köpfe der Bürger hinweg zu handeln, sondern diese als Souverän per Volksabstimmung entscheiden lassen.


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