Wollhaus: Strabag verzichtet auf Option

Stadt kauft nicht
Die Firma Strabag teilte der Heilbronner Stadtverwaltung gestern mit, dass sie ihre Optionen am Wollhaus nicht ausüben wird und bereit ist, ihr Eigentum im Gebäude zu verkaufen.
OB Mergel dazu: "Unsere grundsätzliche Strategie, eine komplette Neuordnung des Wollhausareals anzustreben, hat weiterhin erste Priorität. Aber wir sind auch für andere Lösungen aufgeschlossen, sofern diese uns städtebaulich und von den Nutzungen her zusagen. Ein Erwerb durch die Stadt kommt für uns nicht in Betracht, weil es nicht Aufgabe der Stadt sein kann, mit Steuergeldern Veräußerungsgewinne zu maximieren und eventuelle Verluste der Banken zu minimieren. Es ist zuallererst Sache des Marktes, eine Lösung zu finden. Die Stadt kann lediglich als Moderator auftreten und im Rahmen des Planungs- und Baurechtes Einfluss nehmen."
Die Abrißpläne der Strabag sind auch das Steckenpferd für die Heilbronner Verwaltungsspitze, die bereits Zig-Tausende Euro in Umplanungen des gesamten Areals investiert hat.
Der als Abnickgremium bekannte Heilbronner Gemeinderat steht mit großer Mehrheit ebenfalls hinter den Plänen, die PRO-Stadtrat Alfred Dagenbach in seiner Haushaltsrede "ohne jede Not so überflüssig wie nur Etwas" bezeichnet hat: "Es muß in Heilbronn nicht alles auf den Kopf gestellt werden, was einem gerade mal zeitgeistmäßig in den Sinn kommt und was zu seiner noch nicht allzu langer Zeit als fortschrittlich hoch gepriesen wurde."
Dazu gehörten auch neue Straßenführungen, die sich bar jeder Realität darstellen dürften.
Während sich die Stadt selbst bemüht, mit teils haushälterischen Klimmzügen im Umfeld alles zusammenzukaufen, hat die Strabag ohnehin nur eine Minderheitenbeteiligung am Wollhaus-Zentrum.
85 Prozent gehören einem dänischen Immobilienfonds und einer zwangsverwalteten Frankfurter Gruppe. Ihnen gehören zwei Stockwerke der Ladenpassage sowie die frühere Kaufhoffläche.
Daneben gibt es noch eine ganze Reihe weiterer Einzeleigentümer.
Möglicherweise spielte bei der Strabag-Entscheidung auch der Zusammenschluß von Kaufhof - bekanntlich war dieser Ankermieter - mit Karstadt eine Rolle.
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