Gradierwerk auf der BuGa

Antwort auf PRO-Anfrage wird wahr - Idee positiv aufgenommen

 

Im Jahr 2017 antworte die Referentin der BuGa-Geschäftsführung, Katharina Klein, auf eine Initiative der PRO-Stadt- und Bezirksbeiräte Alfred Dagenbach Ursula Dagenbach-Auchter und Heinz Schulz daß die drei Kommunen Bad Rappenau, Bad Friedrichshall und Bad Wimpfen im Frühjahr 2017 bei der Bundesgartenschau Heilbronn 2019 GmbH angefragt haben, ob das Interesse bestehe, ein Gradierwerk auf dem Gelände (temporär oder dauerhaft) zu errichten.

Nach Abstimmung sei diese Idee positiv aufgenommen und in die Planungen der BUGA Heilbronn 2019 GmbH integriert worden. Der Campuspark werde als idealer Standort für das Gradierwerk empfunden, da hier unter dem Motto „Durchatmen und Bewegen“ für die Besucher ein besonderer (Wohlfühl-) Ort entstehe.

Auch die Südwestdeutschen Salzwerke (SWS) würden beim Projekt „Gradierwerk“ eingebunden. Dazu gebe es Abstimmungsgespräche mit den SWS hinsichtlich der Unterhaltung des Gradierwerks. Die Stadt werde auch auf Schildern als Unterstützer des Projekts sichtbar sein.

"Natürlich besteht Interesse daran, dass sich die SWS im Gelände der Bundesgartenschau vor einem Millionenpublikum präsentieren. Die SWS gehören auch zu den Hauptsponsoren der BUGA Heilbronn 2019 GmbH und werden in vielfältiger Weise medial und im Gelände dargestellt", so Kathaina Klein damals.

Angekündigt wurde, daß sich die SWS zusätzlich zum Gradierwerk mit einem eigenen starken Beitrag im Geländeteil Inzwischenland präsentieren werde und zudem mit Fahnen, etc. im Gelände sichtbar präsent sein.

Zu den Sponsoren der BUGA Heilbronn 2019 GmbH gehören wichtige regionale Wirtschaftsunternehmen, die im gesamten Gelände mit Beiträgen präsent sind. Auch die Hochschulen leisten einen umfangreichen Beitrag. Im Geländeteil Wohlgelegen wird sich die Region ebenfalls umfassend präsentieren. Unter dem Slogan „Made in Heilbronn-Franken“  werden sich die WHF, Pro Region, das Handwerk, die IHK sowie der Landkreis Heilbronn gemeinsam den wichtigen Wirtschaftsthemen Cluster, Fachkräftemangel, Weltmarktführer, etc. annehmen und in einer Ausstellung präsentieren.

Unterdessen befindet sich das Gradierwerk auf der Bundesgartenschau Heilbronn 2019 als gemeinsamer Beitrag der Salzstädte Bad Rappenau, Bad Wimpfen und Bad Friedrichshall wie angekündigt im Bau.

Bad Rappenau, Bad Friedrichshall und Bad Wimpfen realisieren gemeinsam mit der Bundesgartenschau ein Gradierwerk. Das dreigeteilte Holzgerüst steht im Campuspark inmitten von altem Baumbestand. Fortlaufend rieselt Sole über aufgeschichtetes Schwarzdornreisig und lässt durch Verdunstung salzhaltige Luft entstehen, die beim Einatmen eine gesunde Wirkung entfaltet ähnlich wie Seeluft. Nach der BUGA bleibt der Bau als Dauereinrichtung erhalten.

Das Gradierwerk ist der Beitrag dreier Städte im Landkreis Heilbronn, deren Geschichte mit der Salz- und Soleförderung eng verbunden ist. „Der Beitrag passt sehr gut in den Campuspark mit seiner Leitidee Durchatmen und Bewegung“, sagt Oliver Toellner, Leiter Planung und Ausstellungskonzeption bei der Bundesgartenschau Heilbronn 2019 GmbH. Parallel zum Durchatmen finden während der BUGA regelmäßige Angebote in der Reihe „Sport im Park“ statt – von Feldenkrais bis Zumba und Pilates, Kräftigung und Dehnübungen für jedermann. Sie sind Teil des umfangreichen Veranstaltungsprogramms mit 5000 Terminen.

Die Idee, das Thema Salz und Sole in einem gemeinsamen Beitrag auf der Bundesgartenschau zu spielen, lag für die drei Städte von Anfang auf der Hand. „Für die Region ist es ein herausragendes Projekt, mit dem wir ein sichtbares Zeichen setzen und einen Anziehungspunkt schaffen, der über die BUGA hinaus wirkt“, sagt Bad Friedrichshalls Bürgermeister Timo Frey. Claus Brechter, Bürgermeister von Bad Wimpfen ergänzt: „Mit dem Gradierwerk wollen wir als Gesundheitsstandort auf die Heilwirkung unserer Sole aufmerksam machen und auch den Gesundheitssinn in der Region stärken“.

Das Gradierwerk bietet eine gute Möglichkeit, dass die Besucher Sole erleben, sie riechen, schmecken und fühlen“, sagt Dieter Wohlschlegel, Geschäftsführer der BTB Bad Rappenauer Touristikbetrieb GmbH. Bereits seit der Landesgartenschau 2008 in Bad Rappenau ist dort ein Gradierwerk in Betrieb.

Der Beitrag unterstreicht aber auch einmal mehr die Vernetzung und Einbeziehung der Region in die BUGA. „Wir freuen uns sehr über das Engagement der drei Städte, die damit ihre Verbundenheit mit Heilbronn und der Region ausdrücken“, ergänzt Toellner. In direkter Nähe zum Bildungscampus können auch Studenten und Mitarbeiter der Hochschulen den Campuspark zur Erholung nutzen. Zusätzlich wird Salz zum Thema und seine vielfältige Bedeutung auch jungen Menschen bekannt gemacht.“

Das Gradierwerk ist in drei unterschiedliche Segmente aufgeteilt, die bis zu drei Meter hoch und bis zu drei Meter lang sind. 600 bis 700 Liter Sole rieseln je Stunde über das Reisig und werden im Kreislauf immer wieder nach oben auf das Gradierwerk gepumpt.

Die Sole stammt aus Bad Rappenau. Der Schwarzdorn stammt von Plantagenkulturen, da er in der freien Natur geschützt ist. Insgesamt sind bis zu 1500 Bund im Gradierwerk geschichtet.


Siehe auch den Beitrag Gradierwerk im Bau auf



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